Markus Lanz reist in die Südstaaten der USA und fragt, was von MAGA bleibt, wenn Trump die Bühne verlässt. In Miami trifft er kubanischstämmige Trump-Anhänger, deren Loyalität aus Fluchterfahrung und Freiheitsversprechen gewachsen ist, in einer Stadt zwischen obszönem Reichtum und wachsender Not. Er spürt der Manosphere und der Tradwife-Bewegung nach, die sich nach den Rollenbildern der 1950er-Jahre sehnen. In Alabama begegnet er Krabbenfischern im Kampf gegen Inflation und Globalisierung sowie Frauen, für deren Familien Leihmutterschaft zur finanziellen Rettung geworden ist. Vor den Midterms als Stimmungstest misstraut der Film dem bequemen Bild vom gespaltenen Land. Seine These: Die Sorgen um Auskommen, Familie und Zukunft verbinden die Amerikaner mehr, als es scheint. Und er fragt, wer das Erbe von MAGA antreten will.


